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Nur gemeinsam sind
wir stark!
2. Rosenheimer Jugendübung
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Wir erinnern uns: Bereits
im Dezember 2001 hat das Jugendrotkreuz gemeinsam mit
der THW-Jugend und der Feuerwehr-Jugend eine Großeinsatzübung
auf dem Wasserübungsplatz des THW veranstaltet. Ausgangslage
war ein Flugzeugabsturz. Deshalb wollten wir es nicht
versäumen auch rund ein Jahr danach wieder eine solche
Einsatzübung, diesmal erstmals gemeinsam mit der
Jugendgruppe der Wasserwacht Rosenheim, zu veranstalten.
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| Nur gemeinsam sind wir stark!
- Unter diesem Motto stand die diesjährige Übung.
Bereits lange Zeit vorher war das Organisationsteam
damit beschäftigt einen geeigneten Ort zu finden,
sich das Szenario zu überlegen und natürlich
auch ans Essen für die rund 100 Teilnehmer zu
denken. Als nachdem dann aber alles geritzt war, konnte
der Tag der Übung kommen. |
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Los
geht's! - Um 7 Uhr morgens begannen wir die 13
Opfer zu schminken, denn schließlich mussten
diese fertig sein, bevor unsere Kids um 8 Uhr ankamen.
Als diese alle eingetroffen waren, bekam jeder erstmal
seinen Helm, letzte Instruktionen wurden gegeben und
jeder wurde einem Fahrzeug zugeteilt.
8.20 Uhr Abfahrt nach Kragling zum REWE Parkplatz.
Jedem war schon so ein klein wenig Nervosität
ins Gesicht geschrieben "Was passiert jetzt eigentlich
und wo fahren wir hin?" Doch bevor die Übung
begann hieß es "Keep smile" fürs
Gruppenfoto.
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Jetzt
wird's ernst! - Nachdem das erledigt war, wurden
die Autos wieder besetzt und in einem langen Konvoi
aus blauen, roten und weißen Fahrzeugen mit
Blaulicht und lautem "tatütata" fuhren
wir auf das Übungsgelände: die Kiesgrube
in Kragling.
Zuerst wurden Erkundigungen über das Geschehen
eingeholt. Eine Moorgas-explosion mit mehreren Verletzten
war die erste Lagemeldung. Sofort fing das Jugendrotkreuz
an, den Verbandsplatz zu errichten und stellte gleichzeitig
zwei Teams zur Versorgung der ersten Patienten ab.
Die Wasserwacht lies ihre Boote ins Wasser um die
Verletzen zu bergen und um die Feuerwehr an Bord zu
nehmen, die vom Boot aus brennende Teile auf dem See
löschte. Das THW machte sich an die Bergung Schwerstverletzter
aus dem Gelände. 80 Jugendliche hetzten emsig
hin und her, von allen Seiten hörte man Hilfeschreie
und trotzdem musste jeder seine Arbeit machen! Eine
ganz schön anstrengende Situation.
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Die Funkgeräte sind auch schon heißgelaufen.
"Wir brauchen noch ein Team zur Erstversorgung
an den See" oder "schickt jemanden vom
THW oder der Feuerwehr als Tragehilfe", konnte
man vernehmen. Immer nachdem ein Patient aus dem
Gelände gerettet war, wurde dieser ans JRK
zur Erstversorgung übergeben. Nachdem dies
geschehen war, trugen THW´ler, FFW´ler,
JRK´ler und WW´ler in Teamwork den Verletzen
zum Verbandsplatz. Dort angekommen, erfolgte zuerst
die Registrierung, dann die weitere Versorgung im
Zelt. Bis alle Verletzen gerettet waren, dauerte
es natürlich so seine Zeit. Auf dem Übungsgelände
machten wir dann gleich noch eine kleine Nachbesprechung
bevor aufgeräumt wurde und wir uns in der Unterkunft
des THW Rosenheim wieder trafen. Nach einem gemeinsamen
Mittagessen schauten wir uns die ersten Bilder sowie
ein Video über die erbrachten Leistungen an.
Zur Erinnerung bekam jede Organisation einen Bilderrahmen
mit Gruppenfoto für ihren Jugendraum. Damit
war der Tag aber noch nicht beendet. Jetzt gings
erstmal ans Auto und Equipment waschen. Da allerdings
alle zusammen halfen, war dies in 1 ½ Stunden
vorbei.
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Ihr
seid alle SPITZE! - Wir möchten es nicht
versäumen Euch auf diesem Wege nochmals unser
Lob auszusprechen! Ihr seid klasse, habt bereits ein
super Wissen, mit dem Ihr Euch sicherlich nicht verstecken
müsst. Auch die ZUSAMMENARBEIT unter den Organisationen
war wie immer vorbildlich. Die Resonanz von Euch auf
diese Übung war sehr positiv. Die meisten können
es jetzt schon nicht mehr erwarten bis die nächste
Übung stattfindet. Dies zeigt wie motiviert Ihr
seit und gleichzeitig ist es für uns eine Bestätigung
für unsere Arbeit. Wir sind stolz auf Euch! Weiter
so! |
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| Wir
sagen danke!!! - Danke ans JRK Prien fürs
Schminken, an die Feuerwehr Großkarolinenfeld,
dass sie uns Opfer gestellt hat, unseren Koch, die
Firma Jakob Sandbichler Kiesbetrieb in Kragling und
an alle die uns bei der Durchführung der 2. Jugendübung
der Rosenheimer Hilfsorganisationen unterstützt
haben! |
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Bericht von:
Sandra Fladerer
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(C) by
Sandra Fladerer
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