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Holger Ellinger

"Kids for help"

Erstmals in diesem Jahr hat das Jugendrotkreuz der Ortsgruppe Rosenheim ein eigenes Ferienprogramm veranstaltet. Teil nahmen 13 Kinder im Alter von 6 -10 Jahren. Den ganzen Tag über war so manches geboten:

Morgens um 9 Uhr trafen die Kinder im Kreisverband ein. Da das Wetter sehr sonnig war, machten wir im Hof zuerst Kennenlernspiele und hatten dabei jede Menge Spaß. Schnell befreundeten sich die Kinder, so dass es beim Fangsti- spielen keinerlei Berührungsängste mehr gab. Obwohl alle ziemlich ausgepowert waren, ging es gleich mit dem nächsten Programmpunkt weiter. Anhand des Notrufsongs Eins neun zwei zwei zwei und die Hilfe kommt herbei... lernten wir den Kindern die Notrufnummern und wie der Notruf richtig abgesetzt wird. Natürlich darf bei solch einem Tag auch die Besichtigung eines Krankenwagens nicht fehlen. Ganz begeistert ließen sich die Kinder von Flo alles erklären. Währenddessen konnten wir das Mittagessen vorbereiten. Was es gab? Natürlich ganz klar: Spaghetti! Mit vollem Magen, gut gerüstet für die Erste Hilfe Theorie ging das Programm gleich weiter. Wir behandelten mit den Kindern Themen wie Vergiftung, Inline-Skater Unfall, bewusstlose Person, Verbrennung und verstauchte Knöchel. Wir zeigten dabei auf, wie solche Unfälle zustande kommen, wie sie verhindert werden können und was in solch einer Situation zu tun ist.

Später mussten diese theoretisch erlernten Kenntnisse bei unserer Erste Hilfe Ralley rund um den Kreisverband, in die Praxis umgesetzt werden. Es waren 5 Stationen aufgebaut, bei der jeweils ein Opfer und ein Betreuer war. Es ist erstaunlich gewesen, wie gut die gestellten Situationen gelöst wurden. Natürlich wurden danach die Punkte ausgewertet und die Sieger der Ralley ermittelt. Diese bekamen von uns ein Erste Hilfe Handbuch. Der Rest ging auch nicht leer aus und bekam je nach Platzierung eine Menge an Süßigkeiten. Abends kurz vor dem nach Hause gehen sangen uns die Kids nochmal den Notrufsong vor. Ziemlich geschafft waren auch wir und räumten nur noch das Nötigste auf, bevor wir heim gingen. Wir hoffen, dass es auch im nächsten Jahr wieder heißen kann Kids for help und dass dann wieder mindestens genau so viele, wenn nicht noch mehr, mitmachen wollen.

Ganz ganz ganz vielen lieben Dank, an alle die uns bei der Durchführung dieses Tages geholfen haben, denn ohne Euch alle hätten wir es nicht geschafft!!!!

 

Sandra Fladerer