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Rosenheim
- Die
Jugendgruppen des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr
und des Jugendrotkreuzes Rosenheim haben am vergangenen
Samstag, den 8. Dezember die erste gemeinsame Großeinsatzübung
auf dem Wasserübungsplatz des THW veranstaltet. Ausgangssituation
war ein Flugzeugabsturz.
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| Vor etwa
2 Monaten hat sich das THW Rosenheim bei uns gemeldet
und gefragt, ob wir Interesse an einer gemeinsamen
Einsatzübung der Jugendgruppen haben. Wir waren sofort
Feuer und Flamme, denn so etwas hatten wir auch schon
lange im Sinn. So kam es, dass wir gemeinsam mit dem
THW und der Feuerwehr ein Organisationsteam bildeten,
welches sich dann gemeinsam ans Werk machte. Viele
organisatorische Dinge mussten geklärt werden und
was ganz wichtig war, es durfte nichts an die Jugendlichen
der einzelnen Gruppen durchdringen, denn unser Ziel
war es eine Übung wie bei den „Großen“ durchzuführen.
Nach zweimaligen Besprechungen war alles geritzt,
der Zeitplan stand und auch ansonsten waren alle Vorbereitungen
abgeschlossen. Festgelegt hatten wir die Übung auf
den 8. Dezember 2001. |
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Der
Tag rückte näher und näher. Bei den Organisatoren
herrschte leichte Nervosität. Doch als der große Tag
gekommen war, war diese schnell verflogen. Morgens
um 7.30 Uhr trafen wir uns alle in der Unterkunft
des THW um gemeinsam mit allen Jugendlichen zu frühstücken
und noch immer wusste keiner was gleich auf sie zukommt. – Währenddessen wurden auf dem Wasserübungsplatz die letzten
Vorkehrungen getroffen und die Unfallopfer geschminkt. |
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| Danach
lies man in der Unterkunft die Bombe platzen. Alle
waren erstaunt, eine Einsatzübung? - Damit hatte nun
wirklich keiner gerechnet. Nun galt es den Jugendlichen
die letzten Einweisungen für ihre bevorstehende Aufgabe
zu geben. |
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Das
Szenario war ein Flugzeugabsturz über dem Wohngebiet
in der Schopperstraße. Nachdem dann alles klar war
hieß es „aufsitzen“ und ab zum Unglücksort. Natürlich
durfte bei der Anfahrt das Blaulicht nicht fehlen
um das gewisse Einsatzfeeling zu vermitteln.
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Nach
einem kurzen Check der Lage gingen alle an die Arbeit,
denn Hilfe bekam der Nachwuchs durch die Jugendgruppenbetreuer
nicht. Alles sollte ja real sein. Für die Jugendgruppe
des THW galt es eine Person aus einem Turm und einer
Grube zu retten. Auch unter den Trümmern war ein „Unfallopfer“
begraben und musste befreit werden. Die Feuerwehr
musste eine brennende Halle löschen und das Gelände
nach weiteren Verletzten absuchen. Damit es auch richtig
ernst aussah, wurde die Halle durch Rauchpulver vernebelt
und kleine Explosionen wurden durch Knallkörper dargestellt.
Das Jugendrotkreuz hatte dann die Versorgung und den
Abtransport der „Verletzten“ übernommen. Die Versorgung
der „Patienten“ fand an einem eingerichteten Verbandsplatz
statt, an dem es dann auch warmen Tee und Lebkuchen
gab. Nicht zu vergessen ist unsere gespielte „Presse“,
die den Kids während der Übung noch leichten Stress
bereitete. Allerdings haben sie diese gekonnt abgewimmelt. |
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| Nach
getaner Arbeit gab es dann noch ein gemeinsames Mittagessen
und eine kleine Nachbesprechung bei der jeder Teilnehmer
zur Erinnerung eine Urkunde erhielt. |
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Die
ganze Übung wurde durch die Jugendgruppenbetreuer,
Annette Otto und Sandra Fladerer vom JRK, Thomas
Schlosser und Oliver Manns vom THW, Alexander Fuchs
von der FFW und dem Teamleader Anton Kratzer vom
THW, organisiert.
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| Resümee der Organisatoren:
Alle Jugendlichen haben ein Können und Wissen an den
Tag gelegt, dass wirklich unglaublich war. Auch die
gegenseitige Hilfe und das Verständnis das jeder seinen
Kollegen aus den anderen Hilfsorganisationen entgegenbrachte
war enorm und hat uns wahnsinnig erfreut. Wir haben
auch gesehen, dass es allen sichtlich Spaß gemacht
hat und werden solche Übungen nun jährlich wiederholen.
Bedanken möchten wir uns auch noch bei all denen,
die uns bei der Durchführung der Übung unterstützt
haben. |
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(C) by
Sandra Fladerer
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